3-Tage-Festival für Musik und Kunst
13.-15. Aug. 2010

Hamburg Wilhelmsburg

TRASHMONKEYS

"So fängt’s an: ein Riff, ein Trommelwirbel, ein ins Dunkle gerufene “allright!“ – und Zack! Die Dritte der TRASHMONKEYS, jener
Wahnsinns-Rock’n’Roll-Kapelle aus – jawohl! – Bremen, die seit 1998 allerorten für klappende Kauleisten und hyperventilierende Konzertbesucher sorgt, die mit exakt auf`s Nervensystem ausgezirkelten Starkstrom-Songs noch den letzten Zaungast zum Zappeln brachte, diese dritte Platte der TRASHMONKEYS also ist nun da, und mehr will man dazu gar nicht sagen, weil “The Maker“ nämlich alles ist, was du willst, Rock’n’Roll-Rettich, und du bleibst sprachlos zurück und drückst ’repeat’.

Auf “The Maker“ knallen uns Bremen`s Beste 15 Stücke in 42 Minuten vor die Synapsen, lassen es unanständig zwingend bollern (“Song No. 1“), sonnig locker laufen (“Cool Autumn Sun“), soulig rocken (“Another Way Of Goodbye“) und herrlich lässig ausklingen (“So Slow“). Stilsicherheit und Selbstvertrauen sind zwei Wörter, die man alsbald im Lexikon unter dem Stichwort ’TRASHMONKEYS’ finden dürfte, denn hier wird nicht nachgemacht sondern vorgelegt. Und das animiert die DJ-Prominenz ,Frank Popp zum Beispiel , der aus dem von einer überhitzen Hammond-Orgel angetriebenen Instrumental und Titel-Track “The Maker“ flugs einen Remix anfertigte.

Was im Bermudadreieck zwischen 60's-Garage, 77er-Punk und britischem Gitarrenpop begann, ist auf “The Maker“ zu einem musikalischen Größenwahn angeschwollen, der Soul und Pop in Jeansjacken steckt und alles umarmt, umrennt, aufpeitscht. Die TRASHMONKEYS sind wieder einen Schritt weiter gegangen, pressen die Essenz aus den Stilen und heraus kommt schwitziger, bissiger, drängender Rock’n’Roll, den man so in diesem Land noch nicht gehört hat. Das wird Wellen schlagen, größer als die letzten noch nicht verebbten...

1998 nahmen die CRAMPS das englisch-deutsche Quartett mit auf Tour, es folgten Shows mit THE HIVES, den HELLACOPTERS, ROCKET FROM THE CRYPT und hernach die überfällige Headliner-Sause. NME und Q überschlugen sich vor Begeisterung, die italienische Late-Night-Show „le iene“ wählte das Stück “Sundays“ als Opening Track, und die Kunde von den TRASHMONKEYS raste über Ländergrenzen durch die Szenen.

Nach der “Trashmonkeys“ von 1998 und “Clubtown“ aus dem Jahr 2002 ist der neue Wurf der größte, und man würde sich
gerne zurücklehnen und zuschauen wie die Band nun durchstartet wie Sau, stünde man nicht selber “allright!“-rufend in der ersten Reihe, tanzend auf dem Weg zum weißen Licht."

Text: motor.de


www.trashmonkeys.net
www.myspace.com/trashmonkeys


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