3-Tage-Festival für Musik und Kunst
13.-15. Aug. 2010

Hamburg Wilhelmsburg

TURBOSTAAT

"Für eine Kleinstadt hat das schleswig-holsteinische Husum eine recht aktive Musikszene. Im Jugendzentrum Speicher geht der Punk ab. Was liegt also näher, als eine eigene Band zu gründen? Turbostaat rekrutiert sich aus den Überbleibseln anderer, aufgelöster Gruppen (Exil, Zack Ahoi). Jan singt, Marten und Rotze spielen Gitarre, Tobert zupft Bass und Peter schlägt Zeug.

Die erste Probe findet Anfang Januar 1999 statt, der erste Song, den die Band schreibt, ist "Blau An Der Küste". Im Speicher wird geprobt und live gespielt. Ein Demo folgt schnell, ganz Oldschool überspielt die Band es auf Kassetten und verteilt es an die Fans. Das Label Schiffen (Blumen Am Arsch Der Hölle, Dackelblut, Kommando Sonnenmilch, Oma Hans) tritt an sie heran, um ein erstes Album aufzunehmen.

Im Juni 2001 erscheint "Flamingo", dass auch "Blau An Der Küste" enthält. Die Zusammenarbeit mit Schiffen fruchtet, und so wagt sich die Band langsam in Regionen außerhalb ihres Bundeslandes vor. Ihr Sound, eine Mischung aus Indiepoprock und derbem Punk, kommt an. Als musikalische Einflüsse nennt Rotze Deutschpunkbands wie die Boxhamsters, aber auch alte Helden wie die Pixies .

Die zweite Platte, "Schwan", kommt Ende November 2003 heraus. Die Band siedelt im Laufe der Zeit nach Flensburg um, nur Tobi zieht es 2004 nach Hamburg. Mit steigendem Bekanntheitsgrad werden auch die Beatsteaks auf Turbostaat aufmerksam. Gemeinsam nehmen sie den Track "Frieda Und Die Bomben", eine eingedeutschte Version der Fu Manchu-Nummer "Hell On Wheels", auf.

Diesen Song hatten die Beatsteaks schon lange im Proberaum-Repertoire, wollten aber einen deutschen Text. Turbostaat-Style. Da dies den Berlinern aber nicht gelingen will, gehen sie kurzerhand auf die Norddeutschen zu und fragen eine Kollaboration an. Das Ergebnis ist einer der größten Deutschpunk-Kracher der und landet auf der Beatsteaks-Single "Hello Joe".

Durch die Buletten lernen die Fünf Turbostaatler Eric Landmann und Torsten Dohm, die Betreiber des Labels Same Same But Different kennen. Diese kooperieren schon wegen der Berliner mit Warner Music, und so kommen auch die Flensburger beim Major mit Sitz in Hamburg unter.

Die Mitte August 2007 erscheinende dritte Platte "Vormann Leiss" wurde von Moses Schneider, dem Haus- und Hof-Produzenten der Beatsteaks produziert. Erster Vorbote der Langrille ist die Single "Harm Rochel"."

Laut.de


www.turbostaat.de ; www.myspace.com/turbostaat


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